Workshops

Es liegt mir sehr am Herzen, die Geschichte des Nationalsozialismus in verschiedenen Kontexten zu vermitteln.

Ich verfüge über erweiterte Fähigkeiten in der Gestaltung gruppenspezifischer Lernräume zum Kennenlernen der Geschichte des Nationalsozialismus, der Shoah und des Zweiten Weltkriegs.
Da ich mich auf Geschlechter- und Sexualitätsgeschichte spezialisiert habe, umfassen meine Workshops normalerweise auch diese Themen.

Nach dem Abitur war ich 2013 und 2014 ehrenamtlich im „Internationalen Jugendbegegnungszentrum“ in Oświęcim (Auschwitz) in Polen tätig. Schüler, Studenten und andere junge Menschen, überwiegend aus Deutschland, aber auch aus der ganzen Welt, kommen zum IYMC, um dort zu übernachten und etwas über die Geschichte des Konzentrationslagers Auschwitz zu erfahren.

Während meines Grundstudiums habe ich 2015 und 2016 eine Ausbildung zum Studienreiseführer an internationalen Gedenkstätten der Shoah beim österreichischen Verein Gedenkdienst in Wien erfolgreich abgeschlossen. Seit 2016 konzipiere, organisiere und begleite ich Studienreisen zu den Gedenkstätten ehemaliger Konzentrationslager in Mauthausen, Auschwitz und Theresienstadt. Wir waren auch in Marzabotto/Monte Sole (IT) und Barcelona (Spanien). In der Regel bestehen die Gruppen aus 20–30 Personen, überwiegend Schülern weiterführender Schulen und Universitätsstudenten.

Im Jahr 2022 arbeitete ich mit EuroClio (European Association of History Educators) im Projekt „Wer waren die Opfer der Nationalsozialisten“ zusammen und erstellte Arbeitsblätter für projektbasiertes Lernen über die LGBTQI*-Strafverfolgung zwischen 1933 und 1945.

Seit Juni 2023 arbeite ich nebenberuflich in der Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig, einer Gedenkstätte und Museum zur nationalsozialistischen Zwangsarbeit und begleite Besucher:innen durch geführte Rundgänge und Workshops durch die Dauerausstellung.